Der Altar im Pfingstschmuck

Der Altar war ursprünglich ein Flügelaltar, etwa um das Jahr 1480 gearbeitet. Als Stifter kommen Arp und Lücke von Weihe aus Bötersheim in Frage. Zur Bauzeit dieser Kirche war der Flügelaltar so baufällig, das Baumeister Hase aus den erhaltenen Teilen diesen Altar schuf. Vom ursprünglichen Altar wurden die Figuren der zwölf Apostel wieder verwendet, ebenso die darstellung des betenden Jesus in Gethsemane sowie Jesus vor Herodes, Kreuztragung und Kreuzigung. Die vier Opfergestalten des Alten Testament (Abel, Melchisedek, Aaron, Isaak) sowie die beiden Zeichen des Abendmahls wurden 1880 in den Altar eingefügt, um die Verbindung zwischen Altem und Neuebn Bund darzustellen. Stiliszische Merkmale am ursprünglichen Altar weisen auf eine Lüneburger Arbeit hin. Teile der Altäre von Sinstorf, Dahlenburg und Schnega weisen gewisse Ähnlichkeiten auf.