Miriam Heuermann

Ich bin Miriam Heuermann, Mitglied im Teampfarramt Tostedt 

Geboren bin ich 1988 in Oldenburg, dann aber aufgewachsen und sozialisiert im Bremer Umland. Nach meinem Studium in Göttingen, Berlin und Neuendettelsau (Mittelfranken) bin ich für die praktische Ausbildung zusammen mit meinem Mann in den Norden zurückgekehrt und habe meine praktische Ausbildung in Seevetal beendet. Nun arbeite ich hier auf meiner ersten Pfarrstelle und freue mich auf das, was in den nächsten Jahren auf mich zukommen wird. 

Warum ich meinen Beruf mag

Ich höre gerne zu, wenn andere aus ihrem Leben erzählen. Mehr noch, ich bin dankbar dafür, dass so viele Menschen wichtige Lebensstationen mit mir und Gott teilen, und ich dabei sein darf, wenn das Leben in seinen vielfältigen Aspekten gefeiert wird. Ich freue mich, Sie bei Taufen, Trauungen und auch bei Beerdigungen kennenzulernen, und Sie ein Stück Ihres Lebensweges begleiten zu können.

Für wen ich (hauptsächlich) zuständig bin

Mein Bezirk liegt im Herzen von Tostedt, er umfasst den ganzen Ort westlich des Himmelswegs sowie westlich der Poststraße bis zur Bahnlinie Bremen-Hamburg. Dazu kommen noch Königsmoor, Wümme und Wüstenhöfen. Ich besuche Sie gerne, wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt, natürlich auch, wenn Sie außerhalb dieses Bezirks wohnen!

Mein Lieblingsvers aus der Bibel

Wo der Geist ist, da ist Freiheit (2Kor 3,17).

In der Johannesgemeinde engagiere ich mich in diesen Bereichen

Zu meinen Aufgaben gehören die klassischen Tätigkeiten wie die Gestaltung von Sonntagsgottesdiensten und anlassbezogenen Gottesdiensten wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen, die Begleitung einer Gruppe Jugendlicher während ihrer Konfirmand*innenzeit, Geburtstagsbesuche und Besuche anlässlich von Jubiläen und vieles, was man so im Allgemeinen gar nicht sieht. ;-)  Darüber hinaus bin ich in unserer Nachbarschaft für die Jugendarbeit zuständig.

Evangelische Kirche ist für mich ein Ort, ...

… an dem ich mich zu Hause fühle. Ein Ort zu dem ich schon als Kind Vertrauen fassen durfte. An dem ich sein kann, so wie ich bin und frei werde von menschlichen Vorstellungen und Zuschreibungen. An dem ich Gemeinschaft erfahre, Raum zum Wachsen finde und so Gott immer näherkommen kann. 

Das stimmt mich nachdenklich

Angst und Hass gegenüber anderen Glaubens- und Lebensvorstellungen, die ich in unserer Gesellschaft beobachte, sowie der steigende (Leistungs-)Druck und die Enge, unter der wir unser Leben gestalten sollen.

Das gibt mir Zuversicht

Gott, der mich nicht in Schubladen steckt und nach diesen bewertetn, sondern liebevoll auf mich und meine Mitmenschen schaut und das ganze Leben lang begleitet.

Den Himmel auf Erden habe ich zuletzt in dieser Situation erlebt 

Manche Situationen fallen mir an dieser Stelle ein. Zum einen verschiedene Gottesdienste, wie z.B. meine Ordination am 17. Juni 2018 oder Gottesdienste auf dem Kirchentag. Mit mehreren tausend Menschen gemeinsam zu singen, zu beten und Abendmahl zu feiern, ist eine ganz besondere Erfahrung. Zum anderen gehören zu solchen Situationen sicher auch viele Momente, die ich gemeinsam mit meinem Sohn erlebe.