Zwei Einrichtungen arbeiten eng mit uns zusammen

Der Ev. Johanneskindergarten und die Ev.-Luth. Johannes Kita gehören zum Verband Ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hittfeld und werden auch von ihm verwaltet. 

In den Einrichtungen werden bis zu 200 Kinder betreut. Sowohl Krippen- als auch altersübergreifende Kindergartengruppen sind in beiden Einrichtungen vorhanden. Die Kindergartengruppen haben unterschiedliche Betreuungszeiten um auf Bedürfnisse der Familien eingehen zu können. 

Zusammenarbeit mit der Johannesgemeinde

Pastorin Birgit Lang ist vom Pfarramt für die religionspädagogische Betreuung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig. Sie geht in die Einrichtungen um mit den Krippenkindern monatlich eine Andacht zu feiern. Für die Kindergartengruppen gibt es regelmäßig Kindergartengottesdienste zu den Betreuungszeiten in der Johanneskirche. Außerdem sind die Kinder eingeladen zu den Gottesdiensten für Kleine und Große. Diese finden in der Regel am ersten Sonntag des Monats um 11.30 Uhr in der Johanneskirche statt. 

Kai Schöneweiß ist als Kantor der Johannesgemeinde jeden Dienstag vormittags in beiden Einrichtungen. Dann gibt es ein musikalisches Angebot für die Schulanfänger: vom gemeinsamen Singen und Tanzen bis zur musikalischen Früherziehung ist alles dabei. 

Weitere Informationen zu den Einrichtungen

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte den Internetauftritt der einzelnen Einrichtungen.

Ev. Johanneskindergarten "Im Stocken"

http://www.kita-verband-hittfeld.de/index.php?id=5763

Ev.-luth. Johannes KiTa "Breslauer Straße"

http://www.kita-verband-hittfeld.de/index.php?id=5764

 

Tausche Bürostuhl gegen Strandkorb

Am 21. Dezember haben wir Andrea Schultz, Leiterin des Johanneskindergartens im Stocken, verabschiedet. Sie hat sich mit ihrem Mann entschlossen nach Helgoland zu ziehen. Sie hat uns verraten, was zu dieser Entscheidung führte und auf was sie sich freut.

Wie kam es zu der Entscheidung die Leitung in der Kita aufzugeben?

Ich bin im Januar 50 geworden und habe es als Wegmarke empfunden. Was möchte ich im Leben noch machen? Was gibt es noch Spannendes zu erleben? Und dann hat mein Mann ein verlockendes Angebot erhalten, sich beruflich zu verändern. Wir haben über alles gesprochen und uns entschieden, unser Leben umzukrempeln und aufzubrechen.

Wo geht es denn hin? Wie sieht der Aufbruch aus?

Mein Mann und ich haben eine große Liebe. Die Nordseeinsel Helgoland. Wir werden hier unsere Zelte abbrechen und auf die Insel ziehen.

Was machen Sie da?

Ich werde dort in der „James Krüss Schule“ und in der evangelischen Kindertagesstätte „Windstärke 12“ tätig werden. Ich bleibe also der Arbeit mit Kindern treu.

Wann geht es los?

Im Januar ziehen wir auf die Insel.

Welchen Eindruck nehmen Sie aus der Zeit im Johanneskindergarten mit?

Es hat sich in den sieben Jahren, die ich hier war, viel verändert. Am Anfang hatte unsere Einrichtung nur den Elementarbereich. Dann wurde die Krippe angebaut und wir haben uns vergrößert. Sowohl das Team als auch das Gebäude sind gewachsen. Damit wurde es auch lebendiger in der Einrichtung. Es war schön, die Kinder groß werden zu sehen, die als ganz kleine Kinder in die Krippe gekommen sind. In guter Erinnerung behalte ich auch die vielen Hausbesuche. Dadurch ist ein guter und intensiver Kontakt zu den Eltern entstanden. Viel Freude hat auch die herzliche Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde gemacht. Wir haben schöne Andachten und Feste miteinander gefeiert.

Als Sie anfingen, wurden Sie nach Ihrem Lieblingsvers aus der Bibel gefragt. Ist e noch der gleiche?

Ja, es ist immer noch ein Vers aus dem Psalm 139. "Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer; so würde auch dort deine Hand mich halten und deine Rechte mich leiten“. Da ich nun ans Meer ziehe, wird mich dieser Vers noch intensiver begleiten.

Was wünschen Sie dem Johanneskindergarten im Stocken?

Dass das Team die Arbeit weiterhin fröhlich und kompetent machen kann und das Team auch weiterhin fest zusammen hält.