Kinderkathedrale: Was passiert, wenn Kinder gefragt werden?

Die Ideen und Fragen der Vorschulkindern der Kitas „Im Stocken“ und „In der Breslauer Straße“ und einer 4. Klasse der Grundschule Tostedt gaben den Anstoß für viele Stationen in der KinderKathedrale zu Beginn der Sommerferien in der Johanneskirche. Sie machten die Kirche zu einem Ort der Begegnung von Menschen aller Generationen, die Kirche anders zeigte als bei Gottesdiensten und Konzerten. Junge und ältere Besucher*innen konnten auf die Kanzel steigen, ein Kuscheltier taufen, etwas über Adler, Stier, Löwe und Engel auf Kanzel, Altar, Taufstein in einem Hörspiel erfahren, Bibelsprüche und Symbole auf Bannern malen, Kerzen gestalten, die Register an der Orgel ziehen und Glocke läuten. Viele äußerten den Wunsch, dass es die KinderKathedrale auch 2027 gibt. Gerne auch in der Schulzeit, um mehr Klassen eine Teilnahme zu ermöglichen. Damit dies möglich wird, suchen wir Menschen, die bereit sind Stationen zu betreuen (auch vormittags), wenn die Teamer*innen in der Schule sind. Jede*r ist willkommen, egal ob zur Betreuung von Stationen oder mit handwerklichen, künstlerischen oder musikalischen Talenten. Auch zum Auf- und Abbau brauchen wir Menschen.  Je größer das Team, desto besser verteilen sich die Aufgaben und ich kann Lehrer*innen, Erzieher*innen und Kindern signalisieren, dass wir uns für ihre Fragen und Ideen interessieren und sie mit und für sie umsetzen wollen. Schreib an Kathrin.Burgwal(at)evlka.de und Du wirst zu einem Treffen eingeladen.

Mein herzlicher Dank geht an: Melanie Grünewald, die dieses Projekt von Anfang an begleitet, unterstützt und mit ihren Ideen bereichert hat. An Jonathan May, der allein und mit Organistin Stella Vehse zusammen 50 Gruppen von Kindern und Erwachsenen die Orgel zeigte und ihnen ermöglichte, Register zu ziehen und selbst Töne zu spielen. An Reinhardt Matthes, der mit seinen Fotos einen Blick in jede Etage des Kirchturms und auf die Glocken ermöglichte. An die Teamer*innen der Ev. Jugend HaHeiTo Jenna Flohr, Julia Ramms, Jonathan May, Leana Weihmann und Naledi Näfe und an Wiebke Bischof und Melanie Grünewald, die in Ferien und Urlaub die Stationen betreut haben und Martina und Joachim Beutler und anderen zupackenden Händen für Hilfe beim Auf- und Abbau. An Torsten Bischoff, der aus meinen theologischen Informationen das Hörspiel „Gottes Lieblingstiere“ schrieb, das Melanie Grünewald, Wiebke Bischoff, Finja Hotzler, Helena Frey, Jonathan May, Laura Reinecker und Kalle Kamphausen im Tonstudio in Heidenau eingesprochen haben. An Holger Kuk, für wunderbare Musik beim Gottesdienst. An spontane Spender von Heliumflaschen, Ballons, Eis, Kuchen, Geld. An die Lehrer*innen, Erzieher*innen, Eltern, Großeltern, die Kinder begleitet haben. Und das Wichtigste: An alle Kinder. Ihr habt viel angestoßen mit Euren Fragen und Ideen. 

Kathrin Burgwal